Op de Punkt: Drei Fragen an CSJ-Präsident Serge Wilmes



Herr Wilmes, wie steht es mit der angekündigten Reform des Grundsatzprogramms sowie dem politischen Bildungsprozess?

Die Reform des Grundsatzprogramms schreitet allmählich voran. Ich bin zuversichtlich, dass die Arbeiten im Spätherbst abgeschlossen sind und die CSJ dann ihr neues Programm vorstellen kann. Auch die politische Bildung nimmt konkrete Formen an. So leitete z.B. Lucien Thiel am 28. Juni ein erstes Bildungsseminar zum Thema “die luxemburgische Wirtschaft und der Finanzplatz Luxemburg”. Jeder den dieses Thema ansprach, war natürlich herzlich willkommen daran teilzunehmen…


Was erhoffen sie sich von diesem Bildungsangebot?

Die einzelnen Bildungseinheiten sollen zu einem besseren Verständnis der politischen Abläufe führen. Politik ist eine äußerst komplexe Angelegenheit, die differenziert betrachtet werden muss. Simplistische Verallgemeinerungen und leere Worthülsen, werden der komplexen Natur der Politik nicht gerecht. Und doch werden sie momentan in der politischen Diskussion von den anderen Parteien und deren Jugendverbände, aufs Eifrigste bemüht, um inhaltliche Schwächen zu übertünchen und den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Eine äußerst fragwürdige Vorgehensweise der es entgegen zu wirken gilt. Deshalb ist eine fundierte politische Bildung unumgänglich!

Betrachten sie den Reform- und Bildungsprozess der CSJ als Vorbereitung auf die Wahlen?

Der Grundsatzprogramm und das Bildungsangebot sollen innerhalb der CSJ eine mittel- bis langfristige Wirkung entfalten, was aber sicherlich nicht bedeutet, dass uns der gesamte Reform- und Bildungsprozess nicht auch für die anstehenden Wahlen von Nutzen sein wird.

Quelle: Op de Punkt – Kontakt- an Informatiounsblat vun der Chrëschtlech Sozialer Vollekspartei, National Editioun, Juli 2008, S. 2.