Jonker wielen Juncker


Wer will, dass Luxemburg auch nach dem 13. Juni 2004 bei Jean-Claude Juncker in guten Händen bleibt, muss die CSV stärken. In allen Bezirken. Daher: Jonker wiele Juncker.

Profil-Gespräch mit CSJ-Präsident Laurent Zeimet zum “Jonkwielerdag”.

Profil-Gespräch mit CSJ-Präsident Laurent Zeimet zum “Jonkwielerdag”.

Am Samstag ist “Jonkwielerdag” bei der CSV? Warum diese Initiative?

Das erste Mal ist immer etwas Besonderes. Aus einer Flut von Informationen muss man sich eine Meinung bilden. Die CSJ schlug den anderen Jugendparteien vor, gemeinsam Interesse an den Wahlen zu wecken. So entstand unter anderem die Initiative “Jonk wielt”. Deren Erfolg ist vor allem auch ein Verdienst von Charel Schmit und der Jugendkonferenz. In sieben Lyzeen konnten wir so mit den Schülern diskutieren und ihnen unsere unterschiedlichen Positionen näher bringen.

Aber wieso sollen Jugendliche denn CSV wählen?

Die CSV hat in den letzten Jahren gezeigt, was sie drauf hat. Sie verfällt nicht in Panik oder blinden Aktionismus, wenn die Wirtschaft etwas langsamer dreht. Im Gegenteil, es hat sich als sinnvoll erwiesen, dass auf Druck der CSV für magere Jahre vorgesorgt wurde. Eine nachhaltige Politik verlangt, dass man Mass halten kann. Die CSV hat die Prioritäten erkannt: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, durch eine dynamische Wirtschaft. Neue Wege in der Bildungspolitik. Umkremplung des Landes im Sinne einer koordinierten und cleveren Landesplanung.

Sorgt die CSV denn für ausreichend Bewegung?

Sie geht jedenfalls schwierigen und unbequemen Fragen nicht aus dem Weg. Sicher, manchmal bewegt sie sich etwas schwerfällig. Aber sie kommt voran. Immerhin hat sie ja eine Jugendorganisation, die sie wenn nötig wachrüttelt. In gesellschaftspolitischen Fragen hat sich die CSV in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Frühere Tabus werden offen diskutiert.

Also, weiter so Luxemburg?

Nur wer sich ändert bleibt sich treu. Das gilt auch für Luxemburg. “De séchere Wee” ist ja mitnichten ein Versprechen, dass alles so bleibt wie es ist. Alleine schon das IVL-Konzept stellt eine kleine Revolution in Aussicht. Die Sicherheit besteht darin, sich auch in Zukunft auf kompetente Politiker verlassen zu können, die sich nicht scheuen neue Wege zu gehen.

… Jean-Claude Juncker?

Natürlich. Jedoch er ist ja kein Einzelkämpfer, sondern kann sich auf eine Mannschaft stützen. Es spricht doch für die CSV, dass sie hinter ihrem Spitzenkandidaten steht. Andere Parteien bevorzugen es, ihren Leader jeden Tag zu demontieren.

Wer will, dass Luxemburg auch nach dem 13. Juni 2004 bei Jean-Claude Juncker in guten Händen bleibt, muss die CSV stärken. In allen Bezirken. Daher: Jonker wiele Juncker.