CSJ Nationalkongress 2004


Samsden, 20. Mäerz 2004 zu Beetebuerg am Kino Le Paris
ëm 15 Auer

Eis Prioritéiten. Déi Jonk an der CSV. De séchere Wee.
Presentatioun vun den CSJ-Kandidaten.

Mam Jean-Claude Juncker, Jean Spautz a Fränz Biltgen.

“Die CSJ hat sich für diese Arbeiten Prioritäten gesetzt. Themenbereiche, denen in den nächsten Jahren eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.”

Invitatioun: PDF (530kb)
Schwarzen Hond März 2004: PDF (325kb)Prioritéiten um séchere Wee

Die CSV arbeitet an ihrem Wahlprogramm.

Die CSJ hat sich für diese Arbeiten Prioritäten gesetzt. Themenbereiche, denen in den nächsten Jahren eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Die Bildungspolitik bleibt eine der großen Herausforderungen. Besonders auch nach fünf Jahren liberaler Bildungsoffensive. Lerninhalte und Lehrmethoden wurden noch nicht wesentlich überarbeitet. Das Schulsystem wurde kaum den Veränderungen in unserer Gesellschaft gerecht. Das “Régime préparatoire” muss verbessert werden, um den schwächsten Schülern bessere Chancen zu bieten. Begabte Schüler müssen stärker gefördert werden. Die Ganztagsschule steht zur Debatte und über ein Angebot an Sommerschulen sollte nachgedacht werden.

Aus den Schlussfolgerungen der Spezialkommission “Jeunesse en détresse” müssen nun konkrete Verbesserungen und Veränderungen bei der Jugendhilfe und dem Jugendschutz erfolgen.

Dem hehren Prinzip der nachhaltigen Entwicklung, dem sich alle Parteien verschrieben haben, müssen in den nächsten Jahren auch konkrete Taten folgen. Die IVL-Studie bietet dazu sicherlich einen guten Ansatz. Verkehrs- und Raumplanung müssen aufeinander abgestimmt werden. Die Gemeinden müssen enger zusammenarbeiten und vielleicht sollten wir uns überlegen, Verwaltungseinheiten zu schaffen, die uns erlauben im ganzen Land ein gleichwertiges Angebot an öffentlichen Dienstleistungen anzubieten.

Unsere Gesellschaft hat sich weiter verändert. Als Partei der fortschrittlichen Mitte kann sich die CSV diesem Wandel nicht verschließen, sondern sie muss das Zusammenleben gestalten. Es entspricht nicht dem Selbstverständnis einer Volkspartei, in Gut und Schlecht zu unterscheiden. Eine Volkspartei führt zusammen und hat Einfühlungsvermögen.

Auf neue soziale Fragen muss die CSV den Versuch unternehmen zeitgemäße Antworten zu finden.

Aber die Herausforderungen denen wir uns stellen müssen liegen nicht nur im Innern. Die Europäische Union steht vor der Erweiterung und will sich eine Verfassung geben. Trotz aller Schwächen kann die EU Beispiel sein, wie Völker friedlich zusammenarbeiten können und sich aus ihrer Erfahrung überzeugend für das Weltgemeinwohl einsetzen. Dazu gehört auch in Zeiten einer schwächeren Wirtschaftskonjunktur, der Einsatz für einen fairen Welthandel und die Weiterführung und Aufstockung der Entwicklungshilfe.

Laurent Zeimet
Präsident der CSJ